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Wichtige Standards der Öffentlichen Mobilität

GTFS, TOMP-API und das Beckn-Protokoll beantworten je eine andere Frage. Zusammen beschreiben sie die Leitungen, die ein offenes Mobilitätsökosystem braucht.

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Interoperabilität stellt sich nicht von selbst ein. Sie ist das Ergebnis einer öffentlich getroffenen Verständigung darüber, wie Systeme einander Fahrpläne, Fahrzeuge, Verfügbarkeiten, Buchungen und Zahlungen beschreiben. Drei Standardfamilien leisten davon heute in der Öffentlichen Mobilität den größten Teil.

GTFS (General Transit Feed Specification) beschreibt den planmäßigen öffentlichen Verkehr — Linien, Haltestellen und Fahrpläne — in einer Form, die jede Anwendung lesen kann. Sie ist der Grund dafür, dass eine Fahrplanauskunft das Verkehrsnetz eines ganzen Landes abdecken kann, ohne mit jedem Verkehrsunternehmen einzeln zu verhandeln.

TOMP-API, entwickelt von der Arbeitsgruppe Transport Operator / MaaS Provider, standardisiert die Transaktion zwischen einem Mobilitätsanbieter und dem Dienst, der dessen Fahrten weiterverkauft: was verfügbar ist, wie gebucht wird und wie die Fahrt gemeldet und abgerechnet wird.

Das Beckn-Protokoll geht einen Schritt weiter. Statt eine Schnittstelle zu standardisieren, beschreibt es, wie ein dezentrales Netzwerk aus Anbietern und nutzerseitigen Anwendungen einander finden und unmittelbar miteinander abschließen kann, ohne Plattform dazwischen. FINOMAD fördert Anwendung, Nutzung, Schulung und Weiterentwicklung des Protokolls für Mobilitätszwecke.

Jede beantwortet eine andere Frage. Zusammen gelesen beschreiben sie die Leitungen, die ein offenes Mobilitätsökosystem braucht.

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  • Warum die Verschiebung von MaaS zu MaaF?

    Mobility as a Feature beschreibt Mobilität, eingebettet in Dienste, die Menschen ohnehin nutzen. Was den Wandel treibt — und was er für offene Infrastruktur bedeutet.

  • Was ist MaaS?

    Mobility as a Service erklärt: woher der Begriff stammt, was die Branche darunter versteht und warum die Satzung von FINOMAD ihn nennt.

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